In Ousia leben viele verschiedene Wesen. Lerne sie kennen und finde heraus, wer Du gern sein würdest...

 

Zauberer/ Hexen

Zauberer sind in der Lage, sich die vier Elemente zu nutze zu machen und mit Magie zu verbinden. Die meisten Zauberer beherrschen ein Element und dieses dafür sehr gut. Einige Hochbegabte sind auch in der Lage, zwei Elemente zu beherrschen – aber das meist nur mit guter Förderung und langer Zeit des Trainings. Es ist sehr anstrengend mit Elementen zu zaubern und diese zu kontrollieren. Nur Magnus, der Regent Ousia's ist dank seiner langen Existenz dazu in der Lage, sogar drei Elemente zu beherrschen. Zauberer haben kein bestimmtes Äußeres und eine normale, menschliche Lebensdauer (mit Ausnahme von Magnus). Man findet sie im ganzen Land und in allen Bevölkerungsschichten.

Wenn ein Zauberer das Wasser-Element beherrscht, bezieht er seine Kraft aus dem Element des Wassers. Er kann es herauf beschwören und lenken; er kann es einfrieren und Eis tauen lassen. Wasser-Zauberer haben eine verbesserte Kommunikation zu anderen Wesen des Wasserelements.

Ebenso verhält es sich auch mit den anderen Elementen. Jeder kann das seine in begrenztem Maße lenken und beeinflussen. Feuer hervorrufen, Erdwälle erschaffen oder Stürme entfachen. Der Luft-Zauberer kann sich auch leichter zum Schweben bringen. Überhaupt können Zaubersprüche von jenen besser eingesetzt werden, die das passende Element besitzen.

Elfen

 Tag-Elfen sind kleine Wesen von maximal 60cm Höhe. Sie haben zarte Flügel, mit denen sie – in Relation zu ihrer Körpergröße – große Distanzen von bis zu 500 Metern am Stück zurück legen können. Sie sind stets von einer warmen, leuchtenden Aura umgeben und besitzen ein sehr friedfertiges und gutmütiges Wesen. Am liebsten halten sie sich in der Sonne auf, le fleur und luc de la glace sind ihre liebsten Orte. Ihr ganzes Auftreten ist zart und unschuldig. Ihre Flügel und ihr Haar schimmern in der Sonne wie ein Regenbogen.

 

Nacht-Elfen sind kleine Wesen von maximal 60cm Höhe. Sie haben kleine, fledermausartige Flügel, die etwas durchscheinend sind und sie bis zu 500 Meter weit tragen können. Im Gegensatz zu den Tag-Elfen halten sie sich lieber im Dunkeln auf. Sie sind ähnlich Lichtempfindlich wie Vampire und können Nachts dafür auch ebenso gut sehen wie diese. Am liebsten halten sie sich in den Höhlen des Gebirges auf, aber auch im le ambrés. Sie sind freundlich, aber treiben doch auch ab und an ihren Schabernack – vor allem gern mit Homo Ousios. Sie sind ebenfalls von einer Aura umgeben, allerdings bringt diese die Nacht-Elfen nicht zum leuchten – eher wirken sie etwas düsterer und sind so noch besser in der Dunkelheit verborgen.

 

 

Tag- und Nacht-Elfen sind von Natur aus gegensätzlich und können sich zumeist nicht leiden. Glücklicherweise begegnen sie sich auch nur selten – dank ihrer verschiedenen Gewohnheiten. Beide haben jedoch gemeinsam, dass sie sehr naturverbunden und in Städten nur selten anzutreffen sind. Sie können auch rebellisch werden – vor allem die Nacht-Elfen –, zumindest, wenn ihre geliebte Natur in Gefahr ist. Sie haben beide heilende Kräfte und von Zeit zu Zeit auch Gaben – z.B. können sie Visionen haben oder in die Gedanken anderer hinein sprechen und horchen.

Geister

 Geister sind eine ganz eigene Spezies, die kaum mit den anderen vergleichbar ist. Sie sind ätherisch. Man kann durch sie hindurch sehen. Jedoch können sie diesen Zustand selbst beeinflussen. So kann ein Geist dafür sorgen, dass er beinah unsichtbar wird oder dass er beinah so blickdicht ist, wie ein normaler Mensch. Sie haben die Kraft, zu schweben – allein durch ihren Willen. Ihr äußeres Erscheinungsbild können sie selbst bestimmen und verändern. Von einer Äußerung ihres Elementes (zB einer Flamme) bis hin zu einem Tier oder Menschen. Manche geben sich auch kleine Flügel. Durch ihre transparente Art kann man sie nicht berühren – es sei denn, sie lassen es zu. Sie hingegen können sich zu Händen verfestigen um Dinge zu berühren oder zu heben. Sie sind Teil Ousia's selbst und geben den Willen der Natur wieder. Sie sind Geschlechtslos und unparteiisch. Einziges Ziel ist für einen Geist, sein Element zu schützen und zu bewahren. Dazu können sie sich verschiedener Mittel bedienen.

Wassergeister lieben das Wasser und dessen Reinheit. Deshalb halten sie sich auch am liebsten im Spiegelsee und darüber auf. Jedoch können sie auch mit Wolken übers Land reisen oder ins Meer eintauchen. Ihr oberstes Ziel ist die Erhaltung der Reinheit des Wassers. Sie können ihr Element lenken und sich mit ihm verbinden. Außerdem können sie sich im Wasser bewegen, als wäre es Luft. Sie können auch das Wetter beeinflussen. Wassergeister sind sehr fröhliche Wesen, die ab und an auch Mal über die Stränge schlagen.

 

Baumgeister wollen die Natur, Pflanzen und Erde bewahren. Sie leben vor allem in den Wäldern und dort hoch oben in den Bäumen. Sie können sich mit den Pflanzen dort vereinen und sie so bewegen. Auf diese Weise setzen sie sich am liebsten zur Wehr. Sie fahren beispielsweise in Gräser, die ein Wanderer einfach nieder tritt und halten ihn dann an seinen Füßen fest. Auch können sie Gestein bewegen. Baumgeister sind eher ernste Wesen, die zur Melancholie neigen.

 

Feuergeister lieben es heiß und feurig. Wen wundert es, dass sie da am liebsten auf le volkan leben – der großen Vulkaninsel. Ab und an findet man sie auch in der heißen, trockenen Wüste le dessert, doch dort bleiben sie nie lang... einfach zu langweilig. Feuergeister sind sehr aktiv und aufgeweckt, aber auch leicht reizbar. Sie können sich mit ihrem Element vereinen und so ein Feuer lenken, anfachen oder auch abschwächen – das geht soweit, dass sie sogar zu Rauch werden können und davon wehen um an einem anderen Ort wieder eine Form anzunehmen.

Odemsgeister sind so flüchtig wie der Wind, in dem sie leben. Sie sind für andere oft nicht mehr als ein Flüstern oder ein Hauch. Ihre Heimat ist die il de la nebuleuse. Sie können gleichermaßen eine Windstille oder einen Orkan in Sekunden entstehen lassen. Sie sind klug und vorausdenkend. Sie bringen auch den Lebensodem. Steht ein Wesen vor den Toren des Todes, liegt es in ihrer Hand, Gnade walten zu lassen – doch diese Gnade kostet sie ein Übermaß an Kraft und bringt sie selbst an den Rand ihrer Existenz.

Vampire/ Halbvampire

 Vampire sind unsterblich und werden als ihre Art geboren. Jedoch können sie auch andere Homo Ousios durch Bisse in ihresgleichen verwandeln. Nicht jeder Biss ist dabei allerdings tödlich oder nötigt zum Wandel. Nur wenn der Vampir selbst diese Entscheidung trifft, wandelt er mit seinem Biss einen anderen – und nur wenn er jemanden völlig aussaugt, tötet er ihn auch. Vampire leben am liebsten an dunklen Orten – so wie den Wäldern oder Höhlen – und sind vor allem Nachts anzutreffen. Die Sonne tötet sie nicht, aber sie beraubt sie ihrer Kräfte und macht sie mit all ihren geschärften Sinnen zu überempfindlich. Während sie in der Nacht besser sehen können als andere am Tage, sind sie Tagsüber so geblendet, dass sie beinah blind sind. Vampire gibt es überall in Ousia. Äußerlich fallen sie nur durch ihre besonders blasse und kalte Haut auf. Ihre Fänge sieht man nur, wenn sie sich gerade nähren.

 

Halbvampire haben keine Tag-Schwäche. Sie können sich am Tag wie in der Nacht gut bewegen. Sie sind insgesamt nicht so stark und schnell wie Vampire. Allerdings müssen sie sich ebenso wie vollwertige Vampire von Blut ernähren – normale Nahrung verschafft ihnen keine Sättigung. Halbvampire entstehen aus Verbindungen zwischen Vampiren und anderen Bewohnern Ousia's. Sie können tödlich sein für ihre Mutter, müssen dies aber nicht unbedingt. Sie altern wesentlich langsamer als Homo Ousios, aber sie sind sterblich. Halbvampire sind nicht ganz so bleich und eisig wie richtige Vampire, aber dennoch blass (sie werden auch nicht braun in der Sonne) und ihre Körpertemperatur liegt bei 30°. Kinder von Halbvampiren weisen meist kaum noch vampirische Eigenschaften auf – bis auf kleinere Eigenarten. Wie auch Vampire findet man sie überall in Ousia.

Werwolf und Homo Ousios

 Werwölfe haben eine verhältnismäßig kurze Lebenserwartung. Ihre häufigen Verwandlungen, die nicht immer geplant sind, schwächen den Körper zu sehr. Sie sind sehr temperamentvoll und heißblütig, leicht reizbar und sehr stur. Auch seine Körpertemperatur liegt mit 40° höher als normal. In purer Menschen-Gestalt sieht man ihnen ihr Wolfsdasein nicht an. Die meisten haben relativ langes Haupthaar. Es gibt auch Wolfsfamilien und selten auch kleinere Rudel, aber zu meist sind sie Einzelgänger. Sie leben vor allem im Gebirge, aber auch in den Wäldern. Nur wenige leben völlig integriert in Städten und Dörfern, denn sie haben sich nicht immer unter Kontrolle. Einmal im Monat bricht der Wolf heraus – in unregelmäßigen Abständen und ohne längere Vorwarnung (manche Werwölfe werden noch launischer kurz zuvor). Als Wölfe sind ihnen noch leichte, menschliche Züge anzusehen (in Mimik und Gestik). Es verwandelt sich nur der Körper, nicht der Geist.

 

 Der Homo Ousios ist ein für unsere Verhältnisse „normaler“ Mensch – in Fähigkeiten und Aussehen. Er lebt meist in größeren Gemeinschaften in Dörfern oder Städten und ist in allen Ständen vertreten. Die meisten Rebellen sind Homo Ousios, da diese sich am ehesten unterdrückt fühlen – durch all die mythischen Wesen, die ihnen in vielen Punkten überlegen sind. Handwerklich ist jedoch keiner so begabt wie die Homo Ousios. Sie sind sehr stolz und meist auch sehr gebildet.

Gestaltwandler

 Gestaltwandler sind in ihrem Wesen und in ihrem Auftreten stark durch das jeweilige Tier, das sie in sich tragen, geprägt. Sie sind sehr impulsiv und temperamentvoll, lieben das Risiko und sind durch ihre tierischen Instinkte geprägt. Sie verwandeln sich bei jeder stärkeren Emotion – sei sie positver oder negativer Art. Nur mit Hilfe einer Lehre und intensivem Training sind sie dazu in der Lage, ihre Wandlungen zu kontrollieren und auch selbst auszulösen. Gestaltwandler können sich nur innerhalb ihrer Untergattungen vereinen. Zudem liegen Katzen- und Schlangen-Wandler seit jeher im Streit. Die Heimat der Gestaltwandler liegt im Urwald im Norden des Gebirges. Heute findet man sie jedoch überall. Ihre Tier-Form kann etwas vom eigentlichen Tier abweichen – in Farbe und Größe, aber die meisten sind nicht vom eigentlichen Tier zu unterscheiden, wenn sie sich verwandelt haben.

Katzen-Wandler haben im wahrsten Sinne sieben Leben und oft mehr Glück als Verstand bei ihren halsbrecherischen Aktionen. Sie sind elegant und bewegen sich mit einer natürlichen Anmut. Auch als Mensch lieben sie es verwöhnt zu werden und beginnen zu schnurren. Sie können Meter tief fallen und dennoch sicher landen. Sie haben eine natürliche Abneigung gegen schlechtes Wetter und Wasser im Allgemeinen. Sie sind sehr dominant in ihrer Art und lassen sich nur ungern etwas vorschreiben (was sie zu potentiellen Rebellen macht – als Berater andererseits sind sie eine unschätzbare Hilfe). Sie sind sehr von sich eingenommen und leben nach ihren eigenen Regeln – die meist zu ihren Gunsten ausfallen.

Schlangen-Wandler sind ausgesprochen listig. Sie lieben es, andere zu beeinflussen oder sogar gegeneinander auszuspielen und dann die Entwicklungen zu beobachten. Sie sind schnell und wendig und neigen zum Lisbeln. Sie sind sehr besitzergreifend und teilen nur ungern. Sie sind resistent gegen alle Arten von Gift und können – je nach Schlangenart – selbst giftig für andere sein. Auch unter ihnen gibt es häufig Rebellen – noch häufiger aber werden sie durch ihren Lebenswandel zu Ausgestoßenen.

 

Vogel-Wandler lieben die Freiheit und die Weisheit. Sie sind zumeist sehr belesen und eher die Besonnenen unter den Gestaltwandlern. Sie sind bemerkenswerte Sänger und haben eine schnelle Auffassungsgabe. Früher wurden sie häufig als Späer eingesetzt, die das Land überwachten. Die meisten von ihnen stehen voll und ganz hinter dem Regenten. Sie sind völlig von der Logik bestimmt und haben ihre Emotionen am besten unter Kontrolle – dadurch sind sie auch am Besten in die Gesellschaft integriert. Sie lieben es, in ihrer Vogelgestalt zu sein.

Drachen

Drachen sind die wohl außergewöhnlichsten Bewohner Ousias. Sie gehören nicht so sehr zu den Tieren als mehr zu den menschlicheren Wesen. Sie sind hochintelligent und begabt. Sie haben ihre eigene Sprache untereinander, können sich aber auch per Gedanken unterhalten – und das auch mit jedem anderen Bewohner Ousias. Sie sind den Kräften der Elemente unterworfen.

Der Feuerdrache kann – wie man es nicht anders erwartet – Feuer speien. Des weiteren kann er auch fliegen. Sein Körper ist relativ schlank – bis auf seinen breiteren Rumpf. Sein Körper ist bedeckt mit rötlichen Schuppen. Er ist der impulsivste der vier Drachenarten.

Der Wasserdrache lebt zumeist im Meer. Seen und Flüsse sind zu klein für ihn. Er hat eine schlangenähnliche Form und bläulich-silberne Schuppen. Er kann einen starken Wasserstrahl ausspeien und über Wochen Unterwasser bleiben ohne zu atmen. Er ist der klügste der vier Drachenarten.

Der Terradrache ist eins mit der Welt Ousia. Er lebt im steinigen Gebirge – am liebsten am Drachenkopf. Ihm ist das Element des festen Landes und der Natur gegeben. Wo er auftaucht kann er Landschaften erblühen lassen und Verschmutzungen aufheben. Er hat einen großen, wuchtigen Körper und eine beige oder grünliche Färbung. Durch seine voluminöse Statur ist er der stärkste der vier Drachenarten.

Der Flugdrache lässt sich nur selten nieder. Er kann sogar in der Luft schlafen. Er ist der kleinste und wendigste der vier Drachenarten. Er kann sehr schnell und weit fliegen. Er hat auch den lebhaftesten Charakter und ist der geselligste. Ein Flügelschlag von ihm kann einen Sturm entfachen und sogar Wasser zurück drängen.