

Ousia.
Eine Welt voller schöner bekannter Dinge. Hohe Gebirge, reißende Flüsse, ein glasklarer See, eine trockene Wüste, weite und bunte Blumenwiesen, dunkle, geheimnisvolle Wälder, Strände und Klippen, Städte und Dörfer… Aber nicht alles hier ist uns hier auf Erden bekannt und nicht alles ist so friedlich, wie es jetzt klingt…
Neben normalen Bürgern jeden Standes – ob nun Adliger oder Bauer – gibt es auch noch andere Wesen in Ousia. Das große Gebirge ist bevölkert von Werwölfen und Nachtelfen – vor allem in den dunkleren Höhlen dort, fühlen sie sich zu Hause. Im tropischen Wald an den Klippen im hohen Norden sind alle Formen der Gestaltwandler an zu treffen – Schlangen, Katzen und auch Vögel. Allerorts sind Geister zu finden. Am Spiegelsee – der so klar ist, dass man stets den Grund sehen kann – leben vor allem Wassergeister sehr gern, aber auch jedes andere Wesen fühlt sich hier wohl. Die Feuergeister findet man zumeist am Vulkan und die Baumgeister in den Wäldern. Die Tagelfen lieben es, über die reichen Blumenwiesen im Nord-Osten zu fliegen. Vampire und Halbvampire treiben im ganzen Land ihr Unwesen – sie sind überall zu Hause, solang sie einen Platz zum Rasten finden. Und der Legend nach, sollen im äußersten Nord-Westen des Landes Drachenmenschen leben - auf den Inselketten um den Drachenkopf herum - eine große Halbinsel, die die nördlichste Spitze des Gebirges bildet...
Der Schöpfer und Regent dieser fantastischen Welt Ousia ist Magnus Athanasius Chronos, seines Zeichens Zauberer und Gelehrter – und das schon seit Hunderten von Jahren. Er hat während seiner langwierigen Forschungen ein Mittel entwickelt, dass es ihm ermöglicht, zu leben und zu leben ohne zu altern. So hat er noch heute das Aussehen eines 30-jährigen und dabei doch das Wissen von Dekaden und Jahrhunderten.
An seiner Seite hat er einen ausgewählten Kreis von Beratern und Verbündeten, die ihn bei der Führung des Reiches unterstützen. Sie alle leben in der Hauptstadt Medivia am äußersten Rand im Süd-Osten Ousia’s.
Aber auch wenn er seine Sache gut macht, so gibt es doch einige Rebellen, die sich gegen ihn auflehnen und selbst die Macht für sich beanspruchen. Sie schließen sich immer wieder neu zu Gruppen zusammen um das Gleichgewicht Ousia‘s zu stören – oder vielleicht haben sie ja auch nur eine Quelle des Ungleichgewichts gefunden, die schon existierte…
Werde Teil von Ousia und schreibe seine Geschichte fort…
Hier ein Überblick über die verschiedenen Formen des Lebens und der Karrieren, in denen ihr euch bewegen könnt...
Der REGENT: Der Schöpfer und "König" Ousias. Diese Welt ist durch seinen Zauber geschützt und geprägt. Sie würde anders aussehen, wäre ihr Herr ein anderer. Er prägt mit jedem Moment seiner Existenz seine Welt. Er ist ein Gutmensch, weise und doch manchmal eine Spur zu gutmütig. Er versucht, für alle gut genug zu sein, aber auch er kann seine Augen nicht überall haben...
Der BERATER/ BEWAHRER: Einige Handverlesene Helfer des Regenten, die ihn bei seinen Entscheidungen beraten und zugleich auch seine Leibgarde bilden. Es sind die best-ausgebildetsten Leute des Landes - physisch und psychisch und auch von ihren Gaben her (die meisten sind Zauberer und Hexen).
Der LEHRER/ MEISTER: Einer der Nomaden, die umher ziehen und Lehrlinge erziehen und bilden. Sie sind hochgebildet und sehr angesehen. Es gibt sie in jeder Art (vom Zauberer bis zum Geist) und sie alle haben sich auf eine bestimmte Lehre spezialisiert (eine besondere Magie, ein besonderes Element, eine besondere Art und deren Talente).
Der BÜRGER: Ein jeder Bewohner Ousias jenseits der anderen Kategorien - egal ob nun ein eher reicher oder eher armer Bürger. Diese Differenzierung könnt ihr dann ganz individuell in euer Profil schreiben.
Der LEHRLING: Zumeist minderjährige Bewohner Ousia's, die einen Lehrer zur Seite gestellt bekommen haben (die sehr begabt sind oder aus eher betuchteren Familien stammen). Er ist seinem Lehrer zum Gehorsam verpflichtet und dessen Obhut bis zum Ende seiner Ausbildung überlassen.
Der SÖLDNER: Gegen Geld anzuheuernde Unterstützung für alle Belange - legal oder weniger legal. Ein Söldner nimmt jeden Job an, solange die Bezahlung stimmt. Viele Söldner haben besondere Talente und Begabungen, durch die sie besonders lukrativ für ihre Arbeitgeber sind (zB Vampire oder Gestaltwandler).
Der REBELL: Es gibt auch eine offene - nur wenig organisierte - Opposition gegen den amtierenden und bisher einzigen Regenten. Sie schließen sich nur selten und dann meist mit einem besonderen Zweck zu kleineren Gruppen zusammen. Die meisten Rebellen machen einfach nur durch Vandalismus ihrem Unmut Luft. Sie stammen zumeist aus den unteren Bevölkerungsschichten. Wenn sie sich versammeln, dann meist in einer Oase in der Wüste...
Der AUSGESTOSSENE: Er ist vogelfrei, wenn man so will. Vom Gesetz verurteilt oder selbst an den Rand getreten, ist der Ausgestoßene ein ungern gesehener Gast - egal wo er auftaucht. Für ihn gilt kein Recht mehr (weder darf er davon gebrauch machen zu seinen Gunsten, noch hält er sich daran - so zumindest verhalten sich die meisten). Viele von ihnen hat es - ebenso wie die Rebellen - in die Wüste verschlagen.
Der GEIST: Geister stehen jenseits jeder Politik. Sie sind Teil der Natur und damit unabhängig und unparteiisch. Sie mischen sich nur gern ein, wenn ihr jeweiliges Element betroffen ist.
In Ousia gibt es auch die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu verbessern und zu trainieren. Wie dies funktioniert, erfahrt ihr hier...
Es gibt natürlich eine Grundausbildung ähnlich der Grundschule, wer darüber hinaus sein Kind fördern will, muss gut verdienen. Dann kann er sich einen Lehrer leisten. Dieser wird ganz individuell gesucht. Ein Elfen-Kind braucht eine andere Förderung als ein Halbvampir, ein kleiner Zauberer andere Lehren als ein Geist.
Diese Lehr-Zeit dauert ungefähr zwei Jahre. In dieser Zeit reist der Lehrling mit seinem Meister umher und lernt so ganz Ousia kennen. Ziel ist es, dabei seine individuellen Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern. Der Lehrer wird dann zu einem Vorbild und Mentor.
Von diesem Bild her ist der Lehrer in seinem Stand sehr angesehen. Jeder Lehrer musste zuvor beim Regenten persönlich vorsprechen und von ihm ernannt werden. Niemand kann sich selbst zum Lehrer erklären. Auf diese Weise können Eltern Vertrauen haben, wenn sie ihre Kinder einem Fremden mitgeben.
